LUKAS SIEBERT
Der aus Karlsruhe stammende Tenor Lukas Siebert sammelte Opernerfahrungen bereits als 3. Knabe in Mozarts Zauberflöte unter Cornelius Meister, mittlerweile hat er sich zu einem gefragten Opern- und Konzertsänger entwickelt, der mit Dirigenten wie Jörg Widmann, Stefano Montanari, Asher Fisch und Manfred Honeck konzertiert.
Konzertengagements mit den großen Oratorien aller Epochen führen ihn zu wichtigen Orchestern wie Concerto Köln (Bach, h-Moll Messe), der Deutschen Radio Philharmonie (Beethoven, 9. Symphonie), der NDR Radiophilharmonie (Händel, Coronation Anthems), dem Münchener Kammerorchester (Widmann, Friedenskantate) und im Rahmen der Münchener Opernfestspiele zum Bayerischen Staatsorchester (Händel, Arien/Duette).
Zu Gast war er so in der Alten Oper Frankfurt, der Tonhalle Zürich, der Isarphilharmonie sowie dem Prinzregententheater in München und der Berliner Philharmonie. Im Lied pflegt er eine enge Zusammenarbeit mit dem Pianisten Hilko Dumno, mit dem er eine rege Konzerttätigkeit verfolgt.
Opernengagements führten ihn u.a. mit Mozarts „Zauberflöte“ (Tamino) an das Staatstheater Kassel, sowie mit Wagners Parsifal (Knappe) zu den Tiroler Festspielen in Erl. An das Opernhaus Zürich kehrt er mit der Partie in P. Valtinonis Oper “Alice im Wunderland” (Verrückter Hutmacher) in der Saison 2026/27 zurück.
Neben seiner Sängerlaufbahn gewann Lukas Siebert als Dirigent den Publikumspreis beim Deutschen Preis für Chordirigieren mit dem RIAS Kammerchor. 2024 dirigierte er den Philharmonischen Chor Berlin mit dem Staatsorchester Frankfurt (Oder) in der Berliner Philharmonie mit Bachs Weihnachtsoratorium.
Lukas Siebert studierte nach seinem Schulmusik- und Chorleitungsstudium Orchesterleitung in Frankfurt bei Vassilis Christopoulos, Christoph Altstaedt und Prof. Johannes Schlaefli, sowie Gesang in München bei Prof. Lars Woldt. Darüber hinaus war er Deutschlandstipendiat, wird vom Forum Dirigieren in der Konzertförderung gefördert und ist Stipendiat der "arte musica"- Stiftung in Frankfurt am Main. Wichtige Impulse erhielt er von Tobias Truniger, Helmut Deutsch und Christiane Iven, Yuval Weinberg und Justin Doyle.

Foto: Jakob Schad
Spotify:
F. Mendelssohn-Bartholdy: Lobgesang, "Stricke des Todes"
C. Loewe: Palestrina, "Väter der Kirche"
Youtube:
F. Mendelssohn-Bartholdy: Erste Walpurgisnacht: "Es lacht der Mai"
J. S. Bach: Weihnachtsoratorium: "Frohe Hirten"
J. S. Bach: Matthäus-Passion: "Und ging heraus..."
-
Kontakt: lukas.siebert@outlook.de